FAQs

Allgemein

PatientInnen erwarten sich von der breiten Palette an bildgebenden Verfahren, wie sie der Medizin heute zur Verfügung stehen, vor allem eines: mehr Sicherheit für ihre Gesundheit. Das Radiology Center bietet modernste Technik, die es bisher nur in Spitälern gab, verbunden mit den Vorzügen einer optimal geführten Facharzt-Praxis, eingehenden Patientengesprächen, individueller Betreuung und äußerst kurzen Wartezeiten.

Im Radiology Center steht der Patient im Mittelpunkt: Ein ganz entscheidender Grundsatz für das ärztliche, technische wie auch organisatorische Angebot am Radiology Center ist die Orientierung am Patienten und seinen individuellen Bedürfnissen. Außerdem erwartet Sie modernste Radiologie und Nuklearmedizin – alles unter einem Dach. > Über uns

Das Wohlbefinden unserer Patienten ist uns ein zentrales Anliegen. Zu unseren täglichen Aufgaben zählen wir, Ihnen Gewissheit und Klarheit über den Stand Ihrer Gesundheit zu liefern. Dazu stehen uns innovative Medizintechnikgeräte neuester Generation zur Verfügung, die es uns ermöglichen, spezielle Untersuchungsmethoden anzuwenden. Modernste Radiologie und Nuklearmedizin – alles unter einem Dach! > Über uns

Persönliche Betreuung durch unser Kernteam liegt uns am Herzen: selbstverständlich können Sie Ihre radiologischen Untersuchungen auf Wunsch wahlweise persönlich von Privatdozent Dr. Johannes Sailer oder Privatdozent Dr. Philipp Peloschek oder Prim.i.R. Dr. Peter Peloschek durchführen lassen. Die nuklearmedizinischen Untersuchungen werden von Frau Prof. Hoffmann gemacht.

Oft bedarf es einer Gruppe hoch qualifizierter Experten, um alle radiologischen Möglichkeiten auf höchstem Niveau anzubieten. Wir sind stolz darauf, bei Bedarf auf die Expertise einer Gruppe hoch qualifizierter Fachspezialisten zurückgreifen zu können.
> Unser Team

Das Radiology Center liegt direkt vis-à-vis der renommierten Geburtenklinik und Frauengesundheitszentrum „Goldenes Kreuz“ im 9. Wiener Gemeindebezirk und ist mit der renommierten „Wiener Privatklinik“ unterirdisch verbunden, legt jedoch besonderen Wert darauf zu betonen, dass es ein von diesen Institutionen unabhängiges Unternehmen ist, und auch seit Jahrzehnten von vielen Tausenden ambulanten Patienten aus ganz Wien, Niederösterreich, Burgenland und der ganzen Welt frequentiert wird. > Anfahrtsplan

Wir haben von Montag bis Donnerstag zwischen 9:00 und 17:00 Uhr geöffnet. Freitags sind unsere Öffnungszeiten von 9:00 bis 15:00 Uhr.

Bei Bedarf ist es auch möglich Montag, Dienstag und Donnerstag zwischen 17:00 und 19:00 Uhr Termine für eine Magnet­resonanz­tomographie zu vereinbaren.

Sie brauchen eine Überweisung Ihres Arztes für einen Termin im Radiology-Center für alle Untersuchungen bei denen ionisierende Strahlung oder ein Kontrastmittel zum Einsatz kommt (Röntgen, Computertomographie).

Nein, im Radiology-Center bekommen Sie in wenigen Tagen einen Termin.

Viele der Untersuchungen am Radiology Center können mit den österreichischen Sozialversicherungen (Krankenkassen/E-Card) abgerechnet werden.

Bei Verrechnung unserer Wahlarztordination für Röntgen und Ultraschall mit den Krankenkassen (Kostenrückerstattung durch Sozialversicherungen von 80%) übernimmt unser Sekretariat, falls gewünscht, die Einreichung der Kostenrückerstattung.

Da kleine Kassen einen Selbstbehalt von 20% verrechnen, entstehen Mehrkosten nur für WGKK-Patienten (ca. 3 bis 19 EUR je nach Untersuchung). Zusätzlich zu den Kassenvertragsleistungen gibt es viele Untersuchungen, die von der Krankenkasse nicht oder nur zum Teil bezahlt werden.

Wir informieren Sie rechtzeitig über anfallende Kosten und unterstützen Sie bei der Abwicklung der Refundierungen durch die Krankenkasse. Privatleistungen können vor Ort in bar, mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlt werden.

Haben Sie Fragen und uns nicht erreicht?
Schreiben Sie uns einfach ein Email oder hinterlassen Sie uns bitte eine Nachricht und/ oder Ihre Telefonnummer.
Unsere Mitarbeiter setzen sich umgehend mit Ihnen in Verbindung.

office@radiology-center.com (oder Klick auf die Kontakt-Icons oben rechts)

Im Radiology Center war Datenschutz schon lange vor dem Inkrafttreten der der europaweiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konform strukturiert, da unsere Bilder und Daten an Berechtigte elektronisch übermittelt werden. Das betrifft auch die Weitergabe der Daten an Dritte, und da muss selbstverständlich der der Patient zustimmen (Opt-In). Siehe auch Qualitätsmerkmale.

Im Radiology Center wurden schon lange vor dem Inkrafttreten der europaweiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Befunde an Berechtigte elektronisch und sicher auf ein Online-Patienten-Portal bzw. Online-Zuweiser-Portal übermittelt, selbstverständlich muss der Patient zustimmen (Opt-In).

Ja, denn im Radiology Center wurden schon lange vor dem Inkrafttreten der europaweiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Bilder an Berechtigte elektronisch und sicher auf ein Online-Zuweiser-Portal übermittelt, selbstverständlich muss der Patient zustimmen (Opt-In).

Ja, denn im Radiology Center wurden schon lange vor dem Inkrafttreten der europaweiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Bilder elektronisch und sicher übermittelt, selbstverständlich muss der Patient zustimmen (Opt-In). Patienten haben selber Zugriff auf ihre Bilddaten und können diese selbst in einem Online-Portal verwalten.

Im Radiology Center ist die Patientenaufklärung die mündliche und schriftliche Information jedes Patienten über beabsichtigte diagnostische Maßnahmen, wo ausreichend über die möglichen Risiken und Nebenwirkungen der geplanten Untersuchung erklärt werden. Weiters wird den Patienten erklärt was auf sie zukommt (Geräusche, Bewegungen, etc.)

Patientensicherheit ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung im Radiology Center und beschreibt das strukturierte Bemühen um eine fehler- und schadensfreie ärztliche Behandlung und alle Massnahmen die darauf gerichtet sind, Patienten vor vermeidbaren Schäden in Zusammenhang mit der bildgebenden Diagnostik zu bewahren.

Das Radiology Center ist für radiologische und nuklearmedizinische Bildgebungsverfahren nach ÖNORM EN ISO 9001:2015 ein zertifizierter Standort. Siehe auch Qualitätsmermale.

Eine Wahlarztordination ist eine Ordination, die Kassenleistungen ohne Kassenvertrag erbringt. Dies bedeutet, dass die ärztlich getätigten Leistungen (Röntgen, Ultraschall) nicht direkt mit der Krankenkasse abgerechnet werden, sondern in Form einer Honorarnote direkt mit Ihnen verrechnet werden. Gerne übernehmen wir für sie die Abwicklung der Rückerstattung mit ihrer Krankenkassa. Sie erhalten 80% unseres Wahlarzthonorars erstattet. Unsere Wahlarztordination bietet mehrere Vorzüge für den Patienten: Kurze Voranmeldezeiten, rasche Terminvergabe und drastisch verkürzte Wartezeiten in der Ordination (meist nur Wartezeiten von 15 bis 20 Minuten), ruhiges Ambiente, keine überfüllten Wartebereiche, kein gestresstes Personal.

Im Radiology Center werden viele radiologische und nuklearmedizinische Leistungen erbracht, die nicht von den Krankenkassen, aber meistens von Privatversicherungen bezahlt werden. Dies bedeutet, dass die ärztlich getätigten Leistungen in Form einer Honorarnote direkt mit Ihnen verrechnet werden. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrem Versicherungsmakler oder Krankenversicherung welche ambulanten Leistungen gedeckt sind.

Viele nuklearmedizinische Leistungen im Radiology Center werden von den Krankenkassen übernommen, dies bedeutet, dass sie direkt mit der E-Card „bezahlt“ werden können.

Ja, seit vielen Jahrzehnten suchen Patienten aus der ganzen Welt Rat bei den Experten des Radiology Center.

Im Radiology Center legen wir Wert auf Internationalität, derzeit können wir (gemeinsam mit Dolmetschern) unsere Services für Patienten auf Englisch, Russisch, Französisch, Rumänisch, Kroatisch und Spanisch anbieten.

Krankheitsbilder

Der schwarze Hautkrebs (der medizinische Begriff lautet Melanom) ist ein hochgradig bösartiger Tumor der Pigmentzellen und die gefährlichste Form von Hautkrebs.

Es gibt den weißen Hautkrebs und den schwarzen Hautkrebs (Melanom).

Bei Hautkrebs bietet unser Zentrum als Untersuchungsmethode den Ultraschall der Lymphknoten, MRT und FDG-PET/CT an.

Kopf

Bei der Parkinsonschen Krankheit (auch Morbus Parkinson genannt) kommt es zu einem langsam fortschreitenden Verlust von Nervenzellen. Da durch das Absterben der Nervenzellen der Botenstoff Dopamin nicht mehr ausreichend produziert wird, kommt es in weiterer Folge zu Zittern, Steifheit der Muskulatur und Verlangsamung der Bewegung.

Nein. Diese Untersuchungen sind als Privatleistung bei uns in bar oder mit Bankomat-/Kreditkarte zu bezahlen.

Das Radiology-Center bietet Demenzpatienten folgende Untersuchungsmöglichkeiten an:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Epilepsie: Magnetresonanztomographie (MRT)

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei bei dem Verdacht auf Vaskulitis:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei bei dem Verdacht auf Sinusitis:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Sialadenitis:

Hals

Es gibt zahlreiche Arten des bösartigen Lymphdrüsenkrebs (malignes Lymphom).

Das Radiology-Center bietet Ihnen alle Möglichkeiten zur Untersuchung, bei malignem Lymphom (Morbus Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphom, Mantelzell-Lymphom uvm.) ist die FDG-PET/CT eine entscheidende Untersuchung zur Beurteilung des Therapieerfolges (Re-Staging, Early Response, Biopsie).

Das Radiology-Center bietet bei Mundtrockenheit/Xerostomie eine Untersuchung mit Sonographie der Speicheldrüsen und die Speicheldrüsenszintigraphie an.

Schilddrüse

Von Schilddrüsenknoten spricht man, wenn innerhalb der Schilddrüse einzelne Areale entstehen, in denen sich die Zellen des Organs vermehren und/oder vergrößern. Manche Knoten wachsen bis zu einem gewissen Punkt und nicht darüber hinaus, andere werden zunehmend größer. Bei fast jedem dritten Erwachsenen finden sich knotige Veränderungen in dieser Hormon produzierenden Drüse. Meistens sind sie harmlos und werden von den Betroffenen gar nicht bemerkt. Da in seltenen Fällen aber auch Krebs dahinterstecken kann, sollten Knoten in der Schilddrüse immer abgeklärt werden.

Das Radiology-Center bietet Ihnen alle Möglichkeiten zur Untersuchung, bei Schilddrüsenknoten wird vorwiegend der Blutbefund, die Sonographie und in seltenen Fällen die Schilddrüsenszintigraphie eingesetzt.

Heiße Knoten lösen eine Stoffwechselstörung im Körper aus, durch die es zur Überfunktion der Schilddrüse kommt. Da heiße Knoten ungesteuert Hormone produzieren, arbeitet der Körper ständig auf Hochtouren und wird stark belastet. Heiße Knoten sind in der Regel gutartig.

Das Radiology Center bietet bei Verdacht auf einen heißen Knoten folgende Untersuchungen an:

In vielen Fällen kann ein heißer Knoten mit Radio-Iod-Therapie behandelt werden

Der Kalte Knoten ist ein Bereich der Schilddrüse, der inaktiv ist und keine Hormone produziert. In seltenen Fällen kann ein kalter Knoten krebsartigen Veränderungen enthalten.

Das Radiology Center bietet bei Verdacht auf einen kalten Knoten folgende Untersuchungen an:

Bei Morbus Basedow handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse und führt unbehandelt zu einer lebensbedrohlichen hormonellen Fehlfunktion und manchmal zu einer Beteiligung der Augen. In fast allen Fällen kommt es mit Hilfe einer medikamentösen Therapie nach kurzer Zeit zum Stillstand der Erkrankung.

Durch eine gestörte Produktion von Schilddrüsenhormonen kommt es zu einer Überfunktion der Schilddrüse. Dabei können unterschiedliche Symptome auftreten, wie beispielsweise:

  • Stoffwechselstörungen (Gewichtszunahme, Haarverlust, spröde Nägel)
  • Störungen des Nervensystems (schlechter Schlaf, Zittern)
  • Probleme mit Herz und Kreislauf (Bluthochdruck, Atemnot)
  • Hervortretende Augen
  • Kropf
  • Zyklusunregelmäßigkeiten und herabgesetzte Fruchtbarkeit
  • Osteoporose

Das Radiology-Center bietet Ihnen alle Möglichkeiten zur Untersuchung, bei Morbus Basedow wird vorwiegend das Arztgespräch, der Blutbefund, die Sonographie und in seltenen Fällen die Schilddrüsenszintigraphie eingesetzt.

Ja, die SVA, KFA, BVA übernehmen einen Teil der Kosten einer Untersuchung bei Basedow.

Nein, im Radiology-Center bekommen Sie in wenigen Tagen einen Termin.

So nennt man eine Entzündung der Schilddrüsen. Meist sind die Ursachen für eine Thyreoiditis Autoimmunerkrankungen, Bakterien, Viren, bestimmte Medikamente oder Verletzungen. Es gibt akute, subakute und chronische Formen von Thyreoiditis.

Das Radiology-Center bietet Ihnen alle Möglichkeiten zur Untersuchung, bei Thyreoiditis wird vorwiegend das Arztgespräch, der Blutbefund, die Sonographie und in seltenen Fällen die Schilddrüsenszintigraphie eingesetzt.

Ja, die SVA, KFA, BVA übernehmen einen Teil der Kosten einer Untersuchung bei Thyreoiditis.

Die Autoimmunerkrankung führt zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse, dadurch wird die Hormonausschüttung der Schilddrüse eingeschränkt.

Meist wird die am Anfang die Schilddrüsenüberfunktion/-unterfunktion nicht bemerkt und häufig nur durch einen Zufallsbefund auf Grund einer durchgeführten Routinekontrolle festgestellt.

Das Radiology-Center bietet Ihnen alle Möglichkeiten zur Untersuchung, bei Hashimoto Thyreoiditis wird vorwiegend das Arztgespräch, der Blutbefund, die Sonographie und in seltenen Fällen die Schilddrüsenszintigraphie eingesetzt.

Ja, die SVA, KFA, BVA übernehmen einen Teil der Kosten einer Untersuchung bei Hashimoto-Thyreoiditis.

Ja, sie können sich sowohl Vor- als auch Nachuntersuchungen bei Schilddrüsenoperationen im Radiology-Center unterziehen.

Ja, im Radiology-Center bieten wir Radiojodtherapie bei gutartigen Schilddrüsenknoten an.

Schilddrüsendiagnostik und Schilddrüsentherapie inklusive In-vitro-Diagnostik und Sonographie:
Die Betreuung von Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen durch den Facharzt für Nuklearmedizin hat in Österreich eine lange Tradition; sie geht auf den bekannten Internisten Prof. Dr. Karl Fellinger zurück, einem Mitbegründer der Österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin im Jahr 1967. Dies bietet den großen Vorteil, dass die gesamten diagnostischen Verfahren und auch ein Großteil der therapeutischen Konzepte (abgesehen von chirurgischen Eingriffen) vom Nuklearmediziner beherrscht werden. Im Radiology Center besteht eine nuklearmedizinische Schilddrüsenordination zur Betreuung von Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen beziehungsweise zur Abklärung von Schilddrüsenknoten inkl. ultraschallgezielte Feinnadelpunktion der Schilddrüse und auch zur Nachsorge von Patienten mit Schilddrüsenkrebs.

Im Rahmen der Nachsorge des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms bieten wir den rhTHS (Thyrogen®) Stimulationstest in Kombination mit Halssonographie und Jod-123-Ganzkörperszintigraphie an.

Das Radiology-Center bietet die Möglichkeit der ambulanten Radiojodtherapie bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen wie Mb. Basedow (Immunthyreopathie), fokale oder diffuse Autonomie, Struma nodosa an, inklusive der entsprechenden Vorbereitungsuntersuchungen (Sonographie, Szintigraphie, Laboruntersuchung) und auch der erforderlichen Nachsorge an.

Das Radiology-Center bietet eine vollwertige Schilddrüsenabklärung inklusive Sonographie, Laboruntersuchung, Szintigraphie, Feinnadelbiopsie und daraus resultierender Beratung an.

Wir bieten folgende Untersuchungsmöglichkeiten bei dem Verdacht auf Nebenschilddrüsenadenom an:

Die Tc99m Sestamibi-Nebenschilddrüsenszintigraphie wird bei bekanntem Primum oder in Ausnahmefällen auch bei sek. Hyperparathyreoidismus zur präoperativen Lokalisationsdiagnostik durchgeführt. Dies ermöglicht eine minimal invasive Operation.

Arme/Schultern

Als Frozen Shoulder wird eine Erkrankung der Schultergelenkkapsel bezeichnet. Anfangs haben Betroffenen nur starke Schulterschmerzen, die mit der Zeit wieder nachlassen, während sich aber die Schulter immer mehr versteift. Es kann aber sein, dass sich diese Steife nach Jahren wieder löst.

Im Radiology-Center können Sie sich bei einer „Frozen Shoulder“ einer Ultraschalluntersuchung oder einer MRT der Schulter unterziehen.

Brustraum

Bronchuskarzinom ist die medizinische Bezeichnung für den bösartigen Lungenkrebs. Dabei formen sich vielfältige bösartige Neubildungen entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen. Lungenkrebs zählt zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen des Menschen.

Durch längere chronische Schädigung wie zum Beispiel Zigarettenrauch kommt es in den Zellen der Schleimhäute der Bronchien und Lungenbläschen zur Veränderung der Erbsubstanz. Dadurch sind die Kontrollmechanismen für das Wachstum und das Absterben von Zellen nicht mehr wirksam und es kommt zu einem bösartigen Tumor.

Man unterscheidet zahlreiche Unterarten dieser Erkrankung, deshalb wird meisten vor einer Operation oder anderen Therapie eine CT-gezielte Biopsie (Gewebeentnahme) durchgeführt.

Wird ein Lungenkrebs im Frühstadium entdeckt, dann meist durch Zufall. Häufig wird ein Lungenröntgen aus einem ganz anderen Grund angeordnet.

Das hängt vor allem von der Ausbreitung zum Zeitpunkt der Diagnose und der pathologischen Typisierung ab. Durch neuartige Therapien ist oftmals ein langjähriges Überleben möglich geworden. Das wichtigste ist jedoch: Lungenkrebs wird meistens durch Rauchen verrusacht, und kann durch Nichtrauchen weitestgehend vermieden werden.

Die Behandlung hängt stark vom Stadium und von der Form des Krebses ab. Hierfür gibt es verschiedenste Möglichkeiten, angefangen von Strahlen- und Chemotherapie bis hin zur molekularbiologischen Immun- Therapie.

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Lungenmetastasen:

Ein anfallsartiger Schmerz in der Brust, welcher durch eine plötzliche Durchblutungsstörung des Herzens wegen der koronaren Herzkrankheit ausgelöst wird, wird Angina pectoris genannt. Es handelt sich dabei nicht um die eigentliche Krankheit, sondern um ein Symptom.

Atemnot kann durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden. Einige dieser Ursachen sind:
Verengung oder Verlegung der Atemwege (zum Beispiel durch Verschlucken eines Fremdkörpers, Insektenstich im Mund, Kehldeckelentzündung)
Erkrankung der Lunge (zum Beispiel Lungenentzündung, Keuchhusten, Asthma etc.)
Vermindertes Sauerstoffangebot (zum Beispiel durch Ertrinken oder Vergiftung)
Herzversagen
Angeborener Herzfehler

In der Krebsmedizin gibt es mehrere Möglichkeiten, um eine Diagnose zu erfahren. Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten an:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Lymphknotenmetastasen:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Pneumonie/Lungenentzündung:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf Pulmonalembolie an:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei bei dem Verdacht auf Lymphödem:

Brust

Bei der Mammographie handelt es sich um ein Früherkennungsprogramm von Brustkrebs. Sie ist ein modernes bildgebendes Verfahren zur schonenden Untersuchung der Brust.

Die Mammographie ist derzeit die am weitesten verbreitete und etablierte – wenn auch nicht unfehlbare – Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Sie erlaubt mit hoher Treffsicherheit den Nachweis von bösartigen Veränderungen in der Brust, bevor sie als Knoten oder Verhärtung tastbar sind. Die Mammographie kann das Auftreten von Brustkrebs nicht vermeiden; sie wird zur möglichst frühzeitigen Brustkrebserkennung eingesetzt, da diese Erkrankung im frühen Erkrankungsstadium viel besser behandelt werden kann. Um die Qualität und somit die Erkennungsrate von Brustkrebs zu erhöhen, erfolgt bei allen Mammographien eine unabhängige zweite Befundung durch einen zweiten Radiologen (= Doppelbefundung).

Mit einem speziellen Röntgengerät wird die Brust in zwei, manchmal auch drei, Ebenen durchleuchtet. Dabei wird eine exakte räumliche Zuordnung der abgebildeten Strukturen ermöglicht.
Damit die Aufnahme möglichst detailreich wird, müssen die Brüste mithilfe zweier Platten, von denen einen den Röntgendetektor bzw. den Röntgenfilm erhält, abgeflacht werden. Die auf die Detektorplatte gelegte Brust wird von einer zweiten, verschiebbaren Plastikplatte angepresst. Dieser etwas unangenehme Untersuchungsschritt ist bereits nach wenigen Sekunden wieder vorbei.

Da die Brüste durch die Röntgenplatten zusammengedrückt werden, kann es als unangenehm und schmerzhaft empfunden werden.
Am besten ist es, wenn die Mammographie zwischen dem sechsten und zwölften Zyklustag erfolgt, da sich die Schmerzempfindlichkeit und die Dichte der Brust im Laufe des Zyklus verändern und in dieser Phase besonders gut beurteilbar sind.

Empfohlen wird:

  • 40 bis 44 jährige können, falls der Wunsch besteht, jährlich einmal zur Mammographie (inkl. Sonographie) kommen 45 bis 54 sollen jährlich zur Mammographie (inkl. Sonographie) kommen
  • über 54 jährige sollen alle 1-2 Jahre zur Mammographie (inkl. Sonographie) kommen, solange keine andere Erkrankung eine Einschränkung der Lebenserwartung auf unter 10 Jahre bedingt.

Bei manchen Frauen mit hohem Risiko (zB. genetisch, nach Bestrahlung uvm.) soll zusätzlich zur Mammographie (inkl. Sonographie) individuell eine MRT der Brust ergänzt werden. Guidelines for the early Detection of Cancer

Nein. In Österreich werden ausschließlich Röntgengeräte verwendet, die eine sehr geringe Strahlendosis (etwa soviel wie ein Transatlantik-Flug ) verwenden und somit auch eine geringe Strahlenbelastung haben.

Das weitere Vorgehen ist vom ausgewerteten Befund abhängig. Wenn ein tastbarer Knoten auf einem Röntgen nicht zu erkennen ist und die Veränderungen in der Mammographie nicht beurteilbar sind, müssen diese in Ultraschalluntersuchungen weiter abgeklärt werden. Allerdings kann über die Gut- oder Bösartigkeit eines gefundenen Knotens auch mit Hilfe des Ultraschalls keine 100-prozentige Aussage getroffen werden.
Bei den BI-RADS-Kategorien IV und V wird eine Biopsie (kleine Gewebeprobe) aus der Brust entnommen und untersucht.

Brustschmerzen können Symptome für folgende Krankheiten sein:

  • Abszess
  • Brustentzündung
  • Brustkrebs
  • Mastopathie

Wenn zwischen zwei Mammographien ein Knoten ertastet wird, insbesondere wenn dieser sehr hart und nicht schmerzhaft ist, dann ist dringend ärztlicher Rat und eine umgehende Abklärung notwendig.

Gutartige Knoten werden in der Brust belassen. Unklare und krebsverdächtige Knoten werden weiter untersucht (MR-Mammographie, Ultraschall, Biopsie, Operation).

Beim Fibroadenom handelt es sich um einen gutartigen Knoten in der Brust. Dieser setzt sich vor allem aus Brustdrüsen- und Bindegewebe zusammen.

Unter Mastodynie bezeichnet man die zyklusabhängigen Schmerzen in der Brust wenige Tage bevor die Menstruation einsetzt. Allerdings geht Mastodynie nicht mit einem höheren Brustkrebsrisiko einher und gilt auch nicht als Krankheit im eigentlichen Sinne.

Nach der Regelblutung sollte die Brust einmal im Monat in Form einer Selbstuntersuchung ertastet werden.

Zu folgenden Untersuchungen wird bei Brustschmerzen geraten:

Da man auf Basis einer Mammographie nicht mit 100-prozentiger Sicherheit die Bös- oder Gutartigkeit beurteilen kann, hat man ein System eingeführt, das eine Risikoeinschätzung ermöglicht. BI-RADS bedeutet eigentlich „Breast Imaging Reporting and Data System“ und ist in sieben Kategorien eingeteilt.

  • BI-RADS 0: Eine weitere Bildgebung zur Beurteilung ist notwendig, da die Mammographie nicht beurteilbar ist.
  • BI-RADS I: Eine Routinekontrolle wird aufgrund eines normalen Erscheinungsbildes empfohlen.
  • BI-RADS II: Eine eindeutig gutartige Veränderung ist erkennbar, weshalb Routinekontrollen empfohlen werden.
  • BI-RADS III: Da eine gutartige Veränderung erkennbar ist, bei der das Krebsrisiko unter 2% liegt, wird zu einer nochmaligen Untersuchung nach sechs Monaten geraten.
  • BI-RADS IV: Möglicherweise ist der Befund bösartig, weshalb es zu einer Biopsie und einer Nachuntersuchung nach sechs Monaten kommt.
  • BI-RADS V: Da man annimmt, dass ein Karzinom (Krebserkrankung) vorliegt, ist das Krebsrisiko größer als 95% und es wird therapeutisch entsprechend dagegen vorgegangen.
  • BI-RADS VI: Ein Karzinom ist histologisch gesichert und wird mit einer Operation oder einer Chemotherapie behandelt.

In der Regel gilt die Mammographie als wichtigste und international standardisierte Methode zur Brustkrebsfrüherkennung. Auch die Magnetresonanztomographie (MRT) kommt in Ausnahmefällen zur Anwendung. Sie gewinnt als Zusatzmethode immer mehr an Bedeutung. Eingesetzt wird sie beispielsweise bei einem Knoten der Brust, der sich mittels Ultraschall und Mammographie nicht ausreichend beurteilen lässt. Die MR-Mammographie ist noch kein Ersatz für die Früherkennung von Brustkrebs durch die jährliche Mammographie-Untersuchung, außer in jenen Fällen, in denen die Patientin ein außerordentlich dichtes Brustgewebe hat und die normale Mammographie daher in ihrer Aussagekraft stark eingeschränkt ist. In solchen Fällen obliegt die Entscheidung, eine MR-Mammographie durchzuführen, bei der Patientin und dem behandelnden Arzt.
Mit der MR-Mammographie können zudem Komplikationen nach Brustimplantaten (Ruptur des Implantats etc.) diagnostiziert werden. Meist wird der Einsatz von Kontrastmitteln (Gadolinium) zur Differenzierung zwischen gesundem und krankem Gewebe benötigt.

Eine weitere Methode ist die Sonographie (Ultraschalluntersuchung). Hier ist die Genauigkeit allerdings von der Brustdichte abhängig und der sogenannte Mikrokalk kann nicht entdeckt werden, der fallweise auf ein Oberflächenkarzinom in den Milchgängen hinweist.

Wir raten jeder Frau, die eigene Brust im Zeitraum zwischen den Mammographien selbst durch Abtasten regelmäßig zu untersuchen.

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Mammakarzinom:

Nein, wenn Sie einen Knoten in ihrer Brust tasten, dann kommen sie direkt zu uns. Sonst benötigen wir zur Durchführung der korrekten Untersuchung jedoch eine ärztliche Fragestellung.

Herz

Die Abkürzung steht für koronare Herzerkrankung.

Bei einer Verengung der Herzkranzgefäße zählen Fett- und Kalkablagerungen an den Gefäßinnenwänden zu den Ursachen.

Im Radiology-Center können Sie sich bei koronaren Herzerkrankungen folgenden Untersuchungen unterziehen:

  • Lungen-/Herzröntgen
  • Computertomographie-Angiographie der Koronararterien (sog. Coronar-CT)
  • Myokardszintigraphie

Ein anfallsartiger Schmerz in der Brust, welcher durch eine plötzliche Durchblutungsstörung des Herzens wegen der koronaren Herzkrankheit ausgelöst wird, wird Angina pectoris genannt. Es handelt sich dabei nicht um die eigentliche Krankheit, sondern um ein Symptom.

In unserem Zentrum bieten wir die Möglichkeit folgender Untersuchungsmöglichkeiten bei Angina pectoris:

Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt kontaktieren Sie dringend ihren Hausarzt. Das Radiology-Center bietet Ihnen die Möglichkeit einer Perfusionsszintigraphie des Herzens sowie eine CT-Angiographie der Koronararterien.

Eine Myokardszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren, das Informationen über die Durchblutung, Vitalität und Funktion des Herzmuskels oder Durchblutungs-Verhältnisse liefert.

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf koronare Herzerkrankung an:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf In-Stent-Stenose an:

Bauchraum (und Becken)

Unter Osteonekrose versteht man das Absterben (Nekrose) von Knochenabschnitten oder Knochen durch einen Infarkt des Knochens. Zu Osteonekrosen kann es in jedem Lebensalter kommen.

Zur Osteonekrose kommt es, wenn die Nährstoffversorgung eines Knochenabschnitts unterbrochen wird. Auslöser dafür können eine Verletzung an der betroffenen Knochenstelle oder infektiöse und nichtinfektiöse oder degenerative Prozesse sein.

Zu den Symptomen der Osteonekrose zählen unter anderem Schmerzen bzw. Knochenschmerzen im betroffenen Bereich, Bewegungseinschränkung und Gelenkergüsse.

In leichten Fällen der Osteonekrose ist es ausreichend, die betroffene Körperstelle ruhigzustellen und nicht mit Gewichten zu belasten. Wenn sich im Röntgen, MRT oder in der Szintigraphie Zeichen einer fortgeschrittenen Osteonekrose nachweisen lassen, muss operiert werden. In Fällen, in welchen der Krankheitsprozess schon sehr weit fortgeschritten ist, wird auch eine Knochentransplantation mit oder ohne Knorpel durchgeführt oder ein künstliches Gelenk eingesetzt.

Aus Bestandteilen des Urins entstehen Verbindungen, die als Nierensteine bezeichnet werden. Diese Konkremente bilden sich im Nierenbecken, in den Nierenkanälchen und den ableitenden Harnwegen. Geringe Flüssigkeitszufuhr und selten auch falsche Ernährung können Ursachen für Nierensteine sein.

Bei Verdacht auf Nierensteinen gibt es folgende Untersuchungsmöglichkeiten:

Als Kolik wird ein starker, meist wehenartiger Schmerz bezeichnet.

Bei Bauchschmerzen können unterschiedliche Untersuchungen bei der Diagnosefindung hilfreich sein, wie zum Beispiel:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf eine Nierenarterienstenose:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf arterielle Hypertonie:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf Niereninsuffizienz:

  • Sonographie der Nieren
  • Szintigraphie der Nieren
  • Captopril Isotopennephrographie und Bestimmung der seitengetrennten Nierenfunktion
  • Computertomographie (CT) Angiographie der Nierenarterien
  • Magnetresonanztomographie (MRT) Angiographie der Nierenarterien

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei dem Verdacht auf Peniskarzinom:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei dem Verdacht auf Ovarialkarzinom:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei dem Verdacht auf Myom:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei dem Verdacht auf Teratom:

Prostata

Wirbelsäule

Als Skoliose bezeichnet man eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule bei gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper. Hierbei handelt es sich um eine fortschreitende Krankheit der Wirbelsäule, weshalb eine Therapie in jedem Stadium hilfreich und sinnvoll ist.

Eine Form der Skoliose ist die „sekundäre Skoliose“. Das ist der Fall, wenn die Verkrümmung der Wirbelsäule auf eine nachweisbare Ursache wie Muskelerkrankungen, Unfälle oder angeborene Fehlbildungen zurückzuführen ist.
Die häufigste Form ist jedoch die idiopathische Skoliose, wo die Ursache der Erkrankung unbekannt ist. Sie entsteht bereits im Kindes- und Jugendalter und zählt zu den Wachstumsdeformitäten.

  • Angeborene Fehlbildungen
  • Muskelerkrankungen
  • Störungen/Erkrankungen der Nerven
  • Systemerkrankungen (Krankheiten, die den gesamten Körper oder ein ganzes Organsystem betreffen wie Neurofibromatose oder die Glasknochenkrankheit können eine Skoliose auslösen.)
  • Unfälle
  • Gestörte Statik
  • Ärztliche Behandlungsmaßnahmen (Medizinische Maßnahmen wie eine Narbenbildung oder eine Strahlentherapie können zu einer Skoliose führen.)

Die Therapie hängt individuell vom Patienten ab. Je nachdem wie alt der Betroffene ist und wie sehr die Skoliose ausgeprägt ist, kommt es zu unterschiedlichen Behandlungen.

Verhärtet sich der Verdacht auf eine Skoliose, wird zur Sicherheit die ganze Wirbelsäule in zwei Ebenen (einmal vorne, einmal von der Seite) geröntgt. Auf Röntgenaufnahmen mit der Winkelmessung nach Cobb kann das Ausmaß der Verkrümmung bestimmt werden. Aufgrund des Wertes kann der Schweregrad der Skoliose bestimmt und die Therapie geplant werden.
Bei sekundären Formen der Skoliose kann es noch zu Untersuchungen wie einer Magnetresonanztomographie oder einer Laboranalyse des Blutes kommen.

Ein Rheumaknoten liegt unter der Haut und ist typisch für die Rheumatoide Arthritis (entzündliche Erkrankung der Gelenke). Meistens entstehen sie im Verlauf der Erkrankung an Stellen mit erhöhter Druckbelastung, wie der Streckseite der Gelenke (zum Beispiel am Ellenbogen).

Der Baustein in der Diagnose der Rheumaerkrankungen wird Rheumafaktor (kurz auch RF) genannt, der im Blut bestimmt wird.

Eine Bandscheibe (lat. Discus intervertebralis) ist eine flexible, faserknorplige, teils gelatinöse Verbindung zwischen Wirbelkörpern. Die Wirbelsäule des Menschen besitzt 23 Bandscheiben.

Bei der Wirbelsäulenerkrankung treten Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal, den Bereich wo sich das Rückenmark befindet. Dabei wird der Faserknorpelring der Bandscheibe ganz oder teilweise durchgerissen, wobei das hintere Längsband intakt bleiben kann. Zu den Symptomen zählen unter anderem starke, häufig in Extremitäten ausstrahlende Schmerzen mit Taubheitsgefühl oder Lähmungserscheinungen.

Im Radiology-Center können Sie sich folgenden Untersuchungen hinsichtlich eines Bandscheibenvorfalls unterziehen:

Unter Prolaps versteht man die unnatürliche Verlegung eines Organteils oder eines ganzen Organs aus seiner physiologischen Lage, wie zum Beispiel einer natürlichen oder einer künstlichen Öffnung. Beispiele für einen Prolaps sind ein Bandscheibenvorfall, ein Gebärmuttervorfall oder ein Harnröhrenvorfall.

Hierbei handelt es sich um Schmerzen im unteren Rücken, die manchmal in beide Beine übergehen. Die häufigste Ursache dafür sind Abnützungen und Verspannungen, sehr selten ist ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule die Ursache.

Bei Lumboischialgie treten vor allem starke Rückenschmerzen als Symptome auf. Weitere Symptome sind:

  • Schmerzen im Unterrücken
  • Taubheitsgefühl
  • Muskelschwäche
  • Störungen der Harn- und Stuhlkontinenz

Zum Ausschluss einer Discusherniation bei Lumboischialgie wird eine Magnetresonanztomographie (MRT) angeboten.

Im Radiology-Center bieten wir folgende Untersuchungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen an:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Metastasen:

Das Radiology-Center bietet folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Knochenmetastasen:

Beine

Eine mit Flüssigkeit gefüllte Ausstülpung in der Kniekehle wird in der Fachsprache der Medizin Baker-Zyste genannt. Auslöser für die Baker-Zyste ist eine Schwäche der Kniegelenkskapsel, welche mit einer Gelenkflüssigkeit (Synovia) gefüllt ist. Sie ist meist das Resultat anderer Erkrankungen des Kniegelenks. Oft verursacht eine Baker-Zyste keine Beschwerden, aber sie kann auf Nerven und Gefäße drücken, was dann zu Komplikationen führen kann.

Untersuchungen

Allgemeine medizinische Begriffe

Bei der Biopsie wird Material (meist Gewebe) aus einem lebenden Organismus entnommen und vom Pathologen untersucht. Auch chemische Analysen gehören zu den Untersuchungsmethoden.

Für Patientinnen mit unklaren brustdiagnostischen Ergebnissen wird Folgendes angeboten: sonographisch gezielte oder lokalanästhetische Gewebeentnahme (Biopsie) während der MR-Mammographie, womit stärker belastende operative Eingriffe in Narkose vermieden werden können; beziehungsweise Markierung eines Knotens zur brusterhaltenden, gewebeschonenden Entfernung mit einem Drahthaken.

Es wird eine ultraschallgezielte perineurale (d.h. „um die Nervenfaser herum“) Infiltrationen zur Behandlung von Schmerzen aufgrund von Bandscheibenvorfällen, Abnützungserscheinungen, Impingementsyndromen (= schmerzhafte Bewegungseinschränkungen z.B. der Schulter) und nach Verletzungen oder Operationen verabreicht.

Die ultraschallgezielte Einbringung eines dünnen Katheters durch eine dünne Nadel erlaubt die schonende Ableitung krankhafter Flüssigkeitsansammlungen in Lokalanästhesie, etwa wenn diese Flüssigkeitsansammlungen durch Medikamente nicht ausreichend behandelbar sind.

Der Herzkatheter ist ein dünner biegsamer Kunststoffschlauch, mit dem man den Blutfluss und Druck in Blutgefässen, Herzkammern und herznahen Gefäßabschnitten messen, sowie direkt am Ort einer Erkrankung Medikamente oder Stents plazieren kann.

Die Infiltration beschreibt das ärztliche Einbringen von flüssigen Substanzen direkt ins Gewebe, aber auch die Ausbreitung von Tumorzellen oder Krankheitserregern in ein Gewebe. Bei der CT- oder ultraschallgezielten Infiltration werden Arzneistoffe gezielt in kleine Gewebsbereiche injiziert (Nerven, Entzündungen, Metastasen).

Bei einer Tumorkonferenz (oder auch Onko- oder Tumorboard) diskutieren und prüfen Ärzte, die in unterschiedlichen Fachrichtungen Experten sind (zB Onkologe, Chirurg, Strahlentherapeut, Radiologe, Nuklearmediziner), die Behandlungsmöglichkeiten eines Patienten.

Hüftprothesen, Knieprothesen, Zahnimplantate, Brustimplantate, Herzklappen, Herzschrittmacher, unfallchirurgische Schrauben, Bohren und Platten sowie Piercings und Tätowierungen können die Untersuchungsergebnisse beeinflussen und nur mit einer speziellen Geräteeinstellung untersucht werden. Manche Patienten mit bestimmten Implantaten und Prothesen dürfen keinesfalls in den Raum der Magnetresonanztomographie gelangen, es bestünde Lebensgefahr. Bitte nehmen Sie – falls vorhanden – stets ihren Implantatausweis mit. Wir klären zu ihrer Sicherheit ab, ob und wie die angeforderte Untersuchung, oder eine bessere Alternative durchgeführt werden kann.

Bei der Angiographie werden – noch schneller als bei der Durchleuchtung – Bilder nach Verabreichung eines Kontrastmittels errechnet. Dies erlaubt die Durchführung sogenannter „Minimal Invasiver Eingriffe“ an Blutgefäßen (Angioplastie, Ballondilatation, Stentimplantation).

Bei uns können Sie folgende Untersuchungen zur Früherkennung vornehmen:

Nein, Sie brauchen für eine Untersuchung keine Bewilligung eines Chefarztes.

Ja, eine Kontrastmittelallergie kann (in extrem seltenen Fällen) zu schweren Erkrankungen und zum Tod führen. Deswegen erfordert eine Untersuchung mit jodhaltigem Röntgen- oder CT-Kontrastmittel (KM) , insbesondere bei Patienten, bei denen eine Kontrastmittelallergie bekannt ist, besondere Vorsicht. Generell sind wir bemüht eine andere Untersuchung ohne Kontrastmittel anzubieten oder auch ein anderes Kontrastmittel zu benutzen. Falls eine Untersuchung mit Kontrastmittel dennoch medizinisch nötig ist, verwenden wir eine antiallergische Prämedikation.

Jod- und Gadoliniumhältige Kontrastmittel haben – wie alle anderen Medikamente – Nebenwirkungen. Deswegen verabreichen wir diese nur wenn wirklich notwendig und individuell nur so wenig wie möglich. Unsere Applikationssysteme (sog. Kontrastmittelpumpen) entsprechen den höchsten technischen und hygienischen Standards.

Wie viel Kreatinin ein Mensch ausscheidet hängt von seiner Muskelmasse und der Nierenfunktion ab. Anhand des Kreatinin-Werts lässt sich also die Nierenfunktion beurteilen. Ab einem Kreatininwert von >1,5mg/dl ist eine intravenöse Kontrastmittelgabe aufgrund des Risikos einer Verschlechterung der Nierenfunktion zu vermeiden.

Bei manchen Erkrankungen der Schilddrüse (z.B. autonomer Knoten, latente Hyperthyreose) kann die Anwendung von Röntgen- oder CT-Kontrastmittel (KM) lebensbedrohliche Auswirkungen haben (thyreotoxische Krise). Bei Patienten mit Jodunverträglichkeit sind wir bemüht eine andere Untersuchung ohne Kontrastmittel anzubieten oder auch ein anderes Kontrastmittel zu benutzen. Falls eine Untersuchung mit Röntgen- oder CT-Kontrastmittel (KM) Kontrastmittel dennoch medizinisch nötig ist, wird vor der Untersuchung eine Medikament verabreicht, das die Aufnahme von Jod in den Körper verhindert.

Durch Hygiene wird die Verbreitung bakterieller oder viraler Krankheitserreger vermieden. Alle unsere Mitarbeiter werden regelmäßige in medizinischer Hygiene geschult, die Gerätschaft hygienisch gereinigt bzw. desinfiziert oder sterilisiert. Wo es möglich ist, verwenden wir Einmalgebinde (Spritzen, Schläuche, viele Kontrastmittel). Siehe unsere Qualitätsmerkmale.

Im Radiology Center kontrolliert unser Hygienefacharzt regelmäßig die Einhaltung einschlägiger Richtlinien, überprüft die hygienische Handhabung von Medizinprodukten und unterrichtet alle Mitarbeiter in regelmäßigen Fortbildungen. Siehe unsere Qualitätsmerkmale.

Im Radiology Center steht Strahlenschutz an oberster Stelle, insbesondere das sogenannte ALARA-Prinzip (Akronym für „As Low As Reasonably Achievable“, deutsch so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar) Das ALARA-Prinzip fordert beim Umgang mit ionisierenden Strahlen eine so niedrige Strahlenbelastung, wie sie unter Einbeziehung praktischer Vernunft und Abwägung von Vor- und Nachteilen machbar erscheint. Also wann immer möglich und sinnvoll wird bei uns jene Untersuchungstechnik mit der geringste Strahlung eingesetzt, oder das Gerät auf die minimal mögliche Strahlendosis eingestellt. Siehe unsere Qualitätsmerkmale.

Medizinphysiker unterstützen ÄrztInnen bei Patientenbehandlungen in der Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Radiologie. Des Weiteren beraten sie auch bei allen Fragen, die den Strahlenschutz betreffen. In der Nuklearmedizin arbeitet der Medizinphysiker intensiv mit ÄrztInnen zusammen, insbesondere im Bereich der nuklearmedizinischen Therapie ist er für dosimetrische Berechnungen zuständig und berät die Ärztin/den Arzt bei der Therapieplanung. Er richtet alle notwendigen geräteseitigen Qualitäts­sicherungs­maßnahmen ein und überprüft regelmäßig deren Durchführung.
In der Radiologie ist der Medizinphysiker auch beratend tätig. Er organisiert und unterstützt die Erstellung von Qualitäts­sicherungs­programmen und die Optimierung von Aufnahmeverfahren und -parametern im Hinblick auf Bildgüte und Dosisverhalten und unterstützt die Erhebung und überprüft die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen diagnostischen Referenzwerte. Siehe unsere Qualitätsmerkmale.

Psychoonkologie ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Berufsgruppen und zielt darauf ab, die Betroffenen und ihre Angehörigen beim Umgang mit der Krebserkrankung bestmöglich zu unterstützen. Im Radiology Center werden regelmäßige psychoonkologische Schulungen durchgeführt, um alle Mitarbeiter im Umgang mit PatientInnen und deren Angehörigen zu schulen. Siehe unsere Qualitätsmerkmale.

Im Radiology Center werden wöchentlich Tumorboards abgehalten, in denen mehrerer Ärzte aus unterschiedlichen Fachrichtungen die bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten festlegen. Bei diesen Konferenzen werden der Gesundheitszustand und die Therapiemöglichkeiten jedes einzelnen Krebspatienten der jeweiligen Einrichtung diskutiert und danach gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Versorgung jedes Patienten bestmöglich abgestimmt und jeder Patient nach dem neuesten Stand des Wissens behandelt wird.
Welche Ärzte konferieren im Tumorboard? Das hängt von der Art der Krebserkrankung der betroffenen Patienten ab. Üblicherweise diskutieren Fachärzte der jeweiligen medizinischen Richtung (z.B. Gynäkologe bei Brustkrebs, Urologe bei Prostatakrebs), Onkologen (Fachärzte für Innere Medizin mit Spezialisierung auf Krebserkrankungen), Radiologen, Nuklearmediziner und Fachärzte für Strahlentherapie sowie die je nach Tumorart chirurgisch tätigen Ärzte. Siehe unsere Qualitätsmerkmale.

Radiologie

Die verschiedenen Gewebe des Körpers weisen unterschiedliche Dichte auf und absorbieren so die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark. Binnen Sekundenbruchteilen entsteht – bei heute sehr geringer Strahlenbelastung – ein Bild vom Körperinneren. Die Röntgengeräte des Radiology Center stellen Röntgenbilder sofort nach der Aufnahme in hervorragender digitaler Qualität bereit.

Röntgenstrahlen entstehen durch den Einsatz von Starkstrom in Röntgenröhren. Röntgenstrahlen sind „ionisierende“ Strahlen, also Strahlen, die aus Atomen oder Molekülen Elektronen entfernen können. Röntgenstrahlen werden nur unter exakter Beachtung des Strahlenschutzes und bei klinischer Rechtfertigung der Untersuchung eingesetzt. Die Menge der Röntgenstrahlen ist – je nach Patient und benötigter Information – unterschiedlich und wird daher immer individuell angepasst.

Praktisch gesehen durchstrahlen Röntgenstrahlen den menschlichen Körper auf ähnliche Weise wie Sonnenstrahlen Papier- oder Blumenblätter durchscheinen. Die verschiedenen Gewebe des menschlichen Körpers wirken für die eingesetzten Röntgenstrahlen unterschiedlich stark schattengebend, so dass sie auch in unterschiedlichen Grau-, Schwarz- und Weißtönen (Verschattungen oder Aufhellungen) am Röntgenbild erscheinen.
Röntgenbilder sind bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Knochenbruch) oder der Lunge (z.B. Lungenentzündung) die radiologische Methode der ersten Wahl.

Bei der Röntgenaufnahme wird, ähnlich wie in der Photographie mit Blitzlicht, durch Stromzufuhr ein kurzer Röntgenblitz ausgelöst, welcher durch den Patienten hindurch einen sensiblen Film (Detektor) auf der anderen Seite des Patienten belichtet. Die abgebildeten Organe werfen einen Schatten auf den Detektor.

Im Radiology Center werden folgende Röntgenuntersuchungen durchgeführt:

Bei der Durchleuchtung werden, ähnlich wie beim Videofilmen, aus einer Serie von Röntgenblitzen viele sequentielle Bilder von sehr schnellen Detektoren errechnet.

Im Radiology Center werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Angiographie (Darstellung von Blutgefäßen)
  • Magen- und Darmuntersuchungen

Unter Sonographie (auch Echographie oder umgangssprachlich Ultraschall) versteht man die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe in der Medizin und Veterinärmedizin sowie von technischen Strukturen.

Die Ultraschallwellen werden mit piezoelektrischen Kristallen erzeugt und gemessen. Die unterschiedlichen Gewebe des menschlichen Körpers reflektieren und streuen Schallwellen unterschiedlich stark; aus den reflektierten Signalen werden Bilder berechnet. Treffen die Schallwellen auf eine sich bewegende Fläche (wie etwa Blutkörperchen im Fluss), so werden sie mit veränderter Frequenz reflektiert (= Doppler-Effekt).
Mit einer sogenannten Doppler-Sonographie können sowohl Flussrichtung als auch Flussgeschwindigkeit des Blutstromes bestimmt werden. Auch die Beweglichkeit von Organen, Gelenken und Sehnen kann unter aktiver Mithilfe der Patienten in Echtzeit dargestellt und beurteilt werden.

Ultraschalluntersuchungen kommen ohne Röntgenstrahlung aus, sie können daher auch bei Schwangeren und Kindern bedenkenlos eingesetzt werden.

Im Radiology Center werden folgende Ultraschalluntersuchungen durchgeführt:

  • Abdomensonographie: Leber, Gallenblase, Pankreas, Milz, Nieren, Harnblase, Prostata, Uterus, Eierstöcke
  • Oberflächennahe Sonographie für „kleine Organe“ (englisch: „Small Parts“): Lymphknoten, Schilddrüse, Hoden, Gelenke, Muskeln, Brust
  • Vaginalsonographie: Uterus, Eierstöcke
  • Doppler-Sonographie: Carotis (Halsschlagader), Aorta, Beinarterien, Venen

Bei Brustuntersuchungen an jungen Frauen oder bei der Diagnostik von Zysten wird die Sonographie oft als alleinige Untersuchung angewendet. Weiteres stellt sie eine wichtige Ergänzung bei jeder Mammographie und eine Methode der ersten Wahl bei Untersuchungen zwischen geplanten Mammographien dar.

Im Radiology-Center bieten wir folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf Osteopenie an: Knochendichtemessung mit DEXA (Osteodensitometrie)

Im Radiology-Center bieten wir folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf Osteoporose an: Knochendichtemessung mit DEXA (Osteodensitometrie), Röntgen

Im Radiology-Center bieten wir folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Verdacht auf reduzierte Knochendichte an: Knochendichtemessung mit DEXA (Osteodensitometrie), Röntgen

Nuklearmedizin

Eine genaue Beschreibung des Ablaufes finden Sie auf unseren Nukelarmedizin 

Die Untersuchungen bestehen aus drei Phasen:

  • In der Vorbereitungsphase wird die radioaktive Substanz speziell für jede Untersuchung hergestellt und dann der/dem Patientin/en verabreicht (zumeist intravenös).
  • Die technische Phase umfasst die Durchführung von Szintigraphie, SPECT oder PET-Messung inklusive Bildauswertung.
  • Im Anschluss daran erfolgt die Informationsphase (fachärztliche Befundung). Diese Untersuchungen werden durch die Institut für Nuklearmedizin Hernals GmbH & CoKG erbracht.

Nuklearmedizinische Untersuchungen liefern ganze Serien hochauflösender Bilder zur Beurteilung von Organfunktionen. Dafür wird – durch einmalige Injektion – eine minimale Menge einer radioaktiven Substanz mit kurzer Halbwertszeit in den Blutkreislauf gebracht. Mit hochempfindlichen Messgeräten kann danach die zeitliche und räumliche Verteilung dieser Substanz im Körper gemessen und Bilder errechnet werden, die den Stoffwechsel wiederspiegeln.

Durch die Anwendung unterschiedlicher Radiopharmaka können unterschiedliche Stoffwechselprozesse gemessen und dargestellt werden. Mit Hilfe von besonders empfindlichen Messgeräten wird dann die Strahlung bildlich dargestellt, was die Untersuchung von Körperfunktionen oder auch deren Störungen erlaubt.

Wir bieten folgende nuklearmedizinische Untersuchungsmöglichkeiten an:

  • Szintigraphie
  • SPECT und SPECT/CT
  • Umfassende Schilddrüsen-Diagnostik (inkl. Hormone, Kalter Knoten, Struma, Hashimoto) und eine Therapie

Bei bestimmten Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung erforderlich, worüber Patienten vom zuweisenden Arzt bzw. bei der Terminvereinbarung ausführlich aufgeklärt werden. Ein Beispiel: Wenn Sie zur Herzszintigraphie, die der Abklärung einer Koronaren Herzerkrankung (KHK, Vorstufe eines Herzinfarktes) dient kommen, müssen Sie 6 Stunden nüchtern sein und dürfen Sie 12 Stunden vor der Untersuchung kein Koffein zu sich genommen haben (Wasser und Medikamente sind jedoch erlaubt).

Die Szintigraphie ist die Messung und bildliche Darstellung der oben beschriebenen radioaktiv markierten Substanzen (Radiopharmaka) im Körper mit Hilfe einer Gammakamera zur Darstellung der Organfunktion. Dies erfolgt in Form einzelner Bilder (z.B. bei der Schilddrüsenszintigraphie), durch Ganzkörperaufnahmen (z.B. bei der Skelettszintigraphie) oder auch durch serielle (dynamische) Aufnahmen (z.B. bei der Nierenszintigraphie). Mit Hilfe der Szintigraphie können praktisch alle Organsysteme auf ihre Stoffwechselfunktion geprüft werden.

Je nach dem zu untersuchenden Organ erfordert die Szintigraphie (oder auch die SPECT) eine unterschiedlich lange Anreicherungszeit: Bei der Knochenszintigraphie dauert es ca. zwei bis drei Stunden, bis die radioaktive Substanz überwiegend im Skelettsystem angereichert ist, bei der Schilddrüsenszintigraphie nur etwa 20 Minuten. Bei manchen Untersuchungen, wie z.B. bei der Überprüfung der seitengetrennten Nierenfunktion, beginnt die Szintigraphie unmittelbar mit der Verabreichung des Tracers.

Die Speicheldrüsenszintigraphie dient der Erfassung der Funktion der großen Kopfspeicheldrüsen (Parotis, Submandibulardrüse). Bei Verdacht auf Mb. Sjögren kann eine Speicheldrüsenszintigraphie sinnvoll sein zur Diagnosesicherung aber auch Beurteilung des Schweregrades. Weiters bei Abklärung der Xerostomie, sowie vor und nach Radiatio (externer Halsbestrahlung) ist die Speicheldrüsenszintigraphie sinnvoll.

Die SPECT (Single Photon Emissions Computertomographie) ermöglicht – ebenso wie die radiologische Computertomographie (CT) – eine Schnittbilddarstellung, d.h. eine schichtweise Darstellung der Organfunktion in einem Volumen; die SPECT kann auch in Form der „SPECT/CT“ mit der radiologischen Computertomographie kombiniert werden, was eine bessere räumliche Zuordnung erlaubt.

Vor allem die sogenannte Hybridbildgebung – die Kombination sich ergänzender Bildgebungsverfahren in einem Gerät (SPECT/CT, aber auch PET/CT) und damit auch in einem Untersuchungsvorgang – eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Diagnose, Behandlungsplanung und Therapie-Erfolgskontrolle; dies insbesondere bei Krebserkrankungen (PET/CT), aber auch in der Orthopädie (Skelettsystem), Kardiologie (Herzinfarkt-Risikoabschätzung) und vielen weiteren Bereichen.

Häufige Anwendungen:

  • Neurologie (z.B. bei der Parkinson-Diagnostik)
  • Abklärung von Herzerkrankungen wie etwa Angina pectoris
  • In der Orthopädie hilft die Kombination mit der CT bei der Diagnostik von beispielsweise Entzündungen der Knochen und Gelenke, Frakturheilungsstörungen, Prothesenlockerung oder Knochenkrebs.

Im Radiology Center werden unter anderen folgende Verfahren angeboten:

  • Schilddrüsenszintigraphie inklusive Uptakemessung (Struma, Überfunktion)
  • Belastungsmyocardszintigraphie (koronare Herzkrankheit)
  • Seitengetrennte Nierenfunktion (Funktionsstörung, Obstruktion, Bluthochdruck)
  • Wächterlymphknoten (Sentinel Lymph Node, optimale OP-Vorbereitung bei Melanom und Brustkrebs)
  • Knochenszintigraphie („Staging“ von Knochenmetastasen)
  • Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie (Neuroendokrine Tumore)
  • PSMA-Scan (Prostata Krebs)
  • Nebenschilddrüsenszintigraphie (präoperative Lokalisation)
  • Jod-Ganzkörperszintigraphie (Schilddrüsenkrebs)

Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralsalzgehalt der Knochen mittels Röntgenstrahlen festgestellt. Die Untersuchung wird im Liegen durchgeführt, ist schmerzfrei und die Strahlenbelastung ist äußerst gering. Je niedriger der festgestellte Mineralsalzgehalt, desto größer ist die Gefahr von Knochenbrüchen im Rahmen einer Osteoporose.

Der medizinische Hintergrund der Knochendichtemessung: Die Osteoporose zählt zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen des Skelettsystems. Durch vermehrten Knochenabbau kommt es zu einem Substanzverlust, der den Knochen schwächt. Dieser wird im Vergleich zum gesunden Knochen weniger belastbar und daher auch anfälliger für Brüche. Die Erkrankung betrifft überwiegend Frauen nach der Menopause und beginnt meist unbemerkt. Oft wird sie – zu spät – erst im Rahmen der Versorgung eines unerwarteten Knochenbruchs (z.B. des Oberschenkelhalses) diagnostiziert.

Das Ergebnis der Knochendichtemessung stellt dann zusammen mit anderen Befunden (wie z.B. Laboruntersuchungen bezüglich Nierenfunktion, Nebenschilddrüsenfunktion etc.) die Grundlage des Therapievorschlags dar, der in der nuklearmedizinischen Ordination mit der Patientin besprochen wird.

Einige Krankenkassen erstatten Ihnen die Kosten einer Untersuchung zurück, diese wären:

  • SVA
  • KFA
  • BVA

PET/CT

Die PET (Positronen-Emissions-Tomographie) unterscheidet sich vom Prinzip her nicht von den anderen nuklearmedizinischen Verfahren (Szintigraphie, SPECT). Der Patient erhält auch hier eine radioaktive Substanz (Radiopharmakon) und wird nach einer bestimmten Anreicherungsphase mit dem PET-Scanner untersucht. Die Besonderheit der PET ergibt sich aus der Zerfallsart der verwendeten Radioisotope, den sogenannten „Positronenstrahlern“: Diese haben für die Messung und Bildgebung besonders günstige physikalische Eigenschaften, weshalb sie im Vergleich zu den anderen nuklearmedizinischen Verfahren eine höhere Ortsauflösung erreichen, wodurch bereits sehr kleine Läsionen im Organismus erfasst werden können.

Das am häufigsten verwendete PET-Radiopharmakon ist FDG (18FluorDesoxyGlukose). Mit FDG wird der Glukose-Metabolismus untersucht, der beispielsweise bei Tumorerkrankungen oder auch bei Entzündungen erhöht sein kann. Bei der FDG-PET-Untersuchung des Gehirns interessieren wiederum besonders Areale mit einem verminderten Glukose-Stoffwechsel, z.B. im Rahmen der Epilepsie- und Demenz-Diagnostik.

Davon abgesehen gibt es weitere Radiopharmaka, durch die ganz bestimmte Ziele im Körper erfasst und dargestellt werden können. Wegen der notwendigen Sonder-Lieferung und Kurzlebigkeit der verwendeten PET-Radiopharmaka ist eine zeitgerechte Terminvereinbarung und pünktliche Einhaltung des Termins wichtig.

Bei der Computertomographie (CT) werden aus unterschiedlichen Richtungen viele Röntgenbilder eines Objekts erstellt; nachträglich werden anhand dieser Abbildungen sogenannte „Schnittbilder“ aus dem erfassten Volumen rekonstruiert. Die Computertomographie wird nur unter exakter Beachtung des Strahlenschutzes und bei klinischer Notwendigkeit der Untersuchung eingesetzt.

Manchmal wird der Einsatz von Kontrastmittel (Jod) zur Differenzierung zwischen einzelnen Strukturen sowie zwischen gesundem und krankem Gewebe benötigt. Unerwünschte Nebenwirkungen kommen (äußerst) selten vor.

Im Radiology Center werden folgende Untersuchungen mit Computertomographie (CT) durchgeführt:

  • Gehirn, Schädel (Blutungen, Tumore, Schlaganfall), Gesichtsschädel, Nasennebenhöhlen, Kiefer-/Zahn-CT)
  • Diagnose und Verlaufskontrolle („Staging“) von Krebserkrankungen
  • Angiographie (Hirnbasisarterien, Carotis, Aorta, Nierenarterien, Beckenbeinarterien)
  • Lunge (auch mit „Low-Dose-Technologie“ zur Früherkennung von Lungenkrebs)
  • Leber, Pankreas, Nieren, Darm (sogenannte Colon-CT zur Früherkennung von Dickdarmkrebs)
  • Wirbelsäule, Gelenke, Knochen (exakte Behandlungsplanung bei Knochenbrüchen)

Die Kombination aus PET und CT (PET/CT) verbindet die Fähigkeiten der metabolisch-funktionellen Bildgebung der Positronen-Emissions-Tomographie mit der anatomisch-morphologischen Darstellung in der Computertomographie. Daher ist diese Methode in der Betreuung onkologischer Patienten zur Beurteilung der Krankheitsausdehnung vor dem Einleiten einer Therapie besonders geeignet.

Dies insbesondere auch, wenn es darum geht, ob und zu welchem Zeitpunkt ein chirurgischer Eingriff die Heilungschancen verbessern kann. Darüber hinaus dokumentiert das kombinierte Verfahren – während und nach der Behandlung – den Stand des Ansprechens auf die Krebstherapie.

Im Radiology Center werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • 18F-FDG: Hierbei wird eine radioaktiv markierte Zuckerlösung verwendet, die den Energiebedarf z.B. von Tumoren, aber auch den Gehirnstoffwechsel darstellbar macht.
  • Onkologie: PET in Kombination mit CT als PET/CT (Darstellung der Tumoraktivität); zur Diagnostik, „Staging“ und Kontrolle des Therapieansprechens bei vielen Tumoren.
  • Neurologie: Stoffwechselfunktion des Gehirns, Demenzdiagnostik

Diese Untersuchungen sind privat zu begleichen und können bei einer Zusatzversicherung/Privatversicherung eingereicht werden.

In der Onkologie wird der Teil der Diagnostik, welcher für die Feststellung des Ausbreitungsgrades eines bösartigen Tumors hilfreich ist, Staging oder Stadienbestimmung genannt. Außerdem ist sie gleichzeitig die Basis für die Entscheidung welche Therapie individuell für jeden Patienten geeignet ist.

MRT

Hochauflösende Schnittbilder ohne Röntgentrahlung – das kann nur die Magnetresonanztomographie (MRT). Das starke Magnetfeld des Tomographen versetzt die Wasserstoffatome im (zu einem großen Teil aus Wasser bestehenden) menschlichen Körper in gleich gerichtete Drehung, ein Radiosignal bringt sie zum Schwingen. Die sich ergebenden Antwortsignale liefern fein abgestufte Schichtbilder. Als Verfahren ohne Strahlenbelastung kann die MRT auch bei Schwangeren und Kindern eingesetzt werden.

Der Mensch besteht, je nach Alter und Geschlecht, zu ungefähr einem bis zwei Dritteln aus Wasser. Die Wasserstoffatome (Protonen des Wassers) sowie die Protonen in den festen Anteilen der Gewebe sind winzige Magneten, deren Eigenschaften in der Magnetresonanztomographie (MRT) zur Bildgebung ausgenützt werden:

Patienten werden in ein sehr starkes Magnetfeld (derzeit 1,5 Tesla, etwa 15.000 Mal stärker als das Magnetfeld der Erde) gebracht, damit sich ihre Protonen vorwiegend in eine Richtung drehen. Dann werden ihre Protonen mit einem Radiosignal in Schwingung versetzt, sodass sie wiederum Radiosignale abgeben, die durch Antennen (sogenannte Spulen, die bei manchen Untersuchungen auf den Körper gelegt werden) gemessen werden. Diese Signale werden durch den Computer in Schichtbilder umgerechnet.

Magnetresonanztomographien werden ohne Röntgenstrahlung durchgeführt und können somit bedenkenlos bei Kindern und – bei speziellen Fragestellungen – auch bei Schwangeren eingesetzt werden. Gelegentlich wird Kontrastmittel (Gadolinium) zur Differenzierung zwischen einzelnen Strukturen sowie zwischen gesundem und krankem Gewebe benötigt. Unerwünschte Nebenwirkungen kommen im Vergleich zu den bei der Computertomographie eingesetzten Kontrastmitteln wesentlich seltener vor.

Ja, aber selten, und nur nach fachärztlicher Entscheidung werden in der MRT Kontratmittel benötigt, beispielsweise bei Darstellung der Arterien (Angiographie) oder Beurteilung von Leberläsion (leberspezifisches Kontrastmittel, zB Primovist) .

Im Radiology Center werden folgende Untersuchungen mit MRT durchgeführt:

  • Gehirn, Rückenmark, Schädel, Gesichtsschädel, Nasennebenhöhlen
  • Angiographien (Hirnbasisarterien, Carotis, Aorta, Nierenarterien, Beckenbeinarterien)
  • Brustgewebe (bei Bedarf inklusive Biopsie oder Markierung)
  • Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Gebärmutter, Eierstöcke, Prostata, Darm, Wirbelsäule und alle Gelenke

Eine genaue Beschreibung des Ablaufes finden Sie auf unseren MRT-Seiten.

Nein. Im Radiology-Center kommt es bei der Vergabe der MRT-Termine zu kurzen Wartezeiten.

Diese Untersuchungen werden durch die Diagnoseinstitut Alsergrund GmbH erbracht. Diese Untersuchungen sind privat zu begleichen, und können bei einer Zusatzversicherung/Privatversicherung eingereicht werden.

Im Radiology-Center bieten wir folgende Möglichkeiten der Untersuchung bei Knochenmarksödem an: Magnetresonanztomographie (MRT)

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